Unsere Honighelden – Honig aus eigener Hobby-Imkerei
Unser Honig stammt aus eigener Herstellung. Er entsteht in unserer kleinen Hobby-Imkerei, deren Bienenstöcke unmittelbar neben unserem Weinberg im Oste-Nest der Familie Granz in Hechthausen stehen. Was daraus wird, tragen wir seit Jahren unter einem Namen, der beschreibt, wer die eigentliche Arbeit leistet: Honighelden. Für uns ist dieser Honig kein einfaches Lebensmittel, sondern Ausdruck derselben Haltung, die auch unsere Weine prägt. Herkunft, Handwerk und Geduld entscheiden über das Ergebnis. Und wie beim Wein bringt jedes Jahr eine eigene Ausprägung hervor – abhängig davon, was in den umliegenden Wiesen, Gärten und Hecken blüht.
Wie aus einer Idee ein eigenes Bienenvolk wurde
Am Anfang stand keine Geschäftsidee, sondern Neugier. Ein Blick in einen fremden Bienenstock reichte aus, um die Frage aufzuwerfen: Warum eigentlich nicht bei uns? Ein Imker aus Hechthausen überließ uns schließlich unser erstes Volk. Bevor die Bienen einzogen, wurde viel gelesen: Fachliteratur, Dokumentationen. Es gab unzählige Weinabende mit Fragen, die vorher keine Rolle gespielt hatten. Praktisches Wissen erwarben wir, indem wir dem befreundeten Imker über die Schulter schauten. Unser Honig war deshalb nie ein Nebenprodukt, sondern eine bewusste Entscheidung.
Mehr als 150.000 Bienen zwischen Weinberg und Wiesen
Heute leben mehr als 150.000 Bienen in unseren Stöcken. Weinberg und Bienenstöcke liegen dabei nur wenige Schritte voneinander entfernt. Während der Sommertracht sammeln sie Nektar von Wildblumen, Kräutern und Obstgehölzen – eine kunterbunte Blütentracht im wahrsten Sinne des Wortes. Für ein einziges Glas legen sie unzählige Flugkilometer zurück – der Name „Honighelden” ist deshalb weniger Etikett als Feststellung. Ihre wichtigste Leistung geschieht jedoch außerhalb des Stocks: Beim Anflug der Blüten übertragen sie Pollen und halten so ganze Kulturlandschaften am Leben. Nachhaltigkeit ist für uns somit keine Zusatzoption, sondern die Grundlage unserer Arbeit.
Handarbeit von der Ernte bis zur Abfüllung
Geerntet wird nur reifer Honig. Anschließend wird jeder Schritt in Handarbeit ausgeführt: Die Waben werden geschleudert, der Honig wird über Tage hinweg regelmäßig gerührt, bis er seine streichzarte Konsistenz erreicht hat. Dann wird er in wiederverwendbare Mehrweggläser abgefüllt und etikettiert. Erhitzt oder zugesetzt wird nichts. Genau deshalb schmeckt handwerklich hergestellter Imkerhonig anders: Unser cremiger Sommerblütenhonig zeigt florale Noten, würzige Tiefe und eine leichte Kräuternote bei ausgewogener Süße. Welches Aroma im Vordergrund steht, entscheiden die Bienen mit ihrer Wahl der Blüten – Jahr für Jahr etwas anders.
Regionaler Sommerblütenhonig aus eigener Hobby-Imkerei
Da wir in kleinen Mengen imkern, gibt es unseren Honig nicht dauerhaft. Er ist erhältlich als Kleiner Honigheld im 250-Gramm-Glas und als Großer Honigheld mit 500 Gramm. Er passt zum Frühstück, in Joghurt und Müsli, als natürliche Süße im Tee oder zu gereiftem Käse, Nüssen und einem ruhigen Moment am Abend. Wer regionalen Honig aus eigener Herstellung kaufen möchte, findet ihn in unserer Manufaktur – neben Olivenöl aus der Toskana. Hintergründe zu Herkunft und Handwerk sind in unserem Magazin zu finden.
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