Promontory gewinnt erste Seltene Weine „Best Bottle“-Verkostung
Es gibt Weinabende, an die man sich wegen einer einzelnen Flasche erinnert. Und es gibt Abende, die in Erinnerung bleiben, weil sie zeigen, warum wir überhaupt große Weine öffnen.
Die Idee zu unserer ersten Seltene Weine „Best Bottle“-Verkostung entstand während der diesjährigen Bordeaux-Reise. Auf der Rückfahrt von Saint-Julien nach Beaune, wo wir einen Zwischenstopp einlegten, wurde Hartmut und mir bei einem langen Gespräch über die vergangenen Verkostungen des Jahres bewusst, wie selbstverständlich sich in vielen Regionen Deutschlands regelmäßig Weinfreunde treffen, um außergewöhnliche Flaschen gemeinsam zu genießen – und wie sehr genau das rund um Oldenburg bislang fehlte. So reifte der Gedanke, ein eigenes Format zu schaffen, das sich mit der nötigen Ruhe und Tiefe dem Thema Bordeaux und dem Fine Wine widmet.
Noch am selben Abend, bei einem Glas Champagner und „Escargots de Bourgogne” in den Straßen von Beaune, wurde aus dem Gedanken ein Plan: eine kleine Weinrunde in Oldenburg, bei der wir unsere Weinfreunde zusammenbringen, die besten Flaschen öffnen und Erfahrungen austauschen – und sei es die eine oder andere „ärztliche Lebensweisheit“ von Armin und Hans-Martin. Keine öffentliche Großveranstaltung also, sondern ein überschaubarer Kreis, in dem der gemeinsame Genuss im Mittelpunkt steht. Nach wenigen Absprachen und etwas Planung war es dann so weit: Die erste Nachricht in der neu gegründeten WhatsApp-Gruppe war geschrieben und die Runde nahm Gestalt an.
Für die Premiere lautete das gemeinsame Thema „Bordeaux Blend“. Jeder Teilnehmer brachte eine besondere Flasche mit – nicht die teuerste, sondern jene, die er für wertvoll genug hielt, um sie zu teilen. Am Ende standen sieben außergewöhnliche Weine auf dem Tisch, ergänzt um zwei gereifte Süßweine als Auftakt. Dass für diesen Abend sogar Weinfreunde aus Münster und dem Raum Frankfurt angereist waren, bestätigte uns schon vor dem ersten Schluck, wie groß der Wunsch nach genau solchen Begegnungen ist. Was an diesem Abend folgte, übertraf dann sogar meine Erwartungen.
Der Auftakt: Champagner, Foie Gras und zwei Süßweine
Nach einem entspannten Get-together begannen wir den Abend mit einem Glas Champagner. Anschließend wurden Foie Gras und zwei gereifte Sauternes von Château Rieussec und Château Doisy-Daëne serviert. Diese ruhige erste Stunde erwies sich als perfekter Einstieg in einen genussvollen Abend: Die Gespräche entstanden ganz von selbst, erste Erwartungen wurden ausgetauscht und die Runde fand ihren gemeinsamen Rhythmus, bevor die gereiften Rotweine in den Mittelpunkt rückten.
Während wir die Weine genossen, führten wir intensive Gespräche über gesundes Altern, Lebensweisheiten à la „alt erklärt jung” und lauschten den spannenden Anekdoten von Uwe, der als Sternekoch nicht nur mit Gault-Millau-Punkten geehrt wurde, sondern auch über ein tiefes Weinwissen verfügt. So entstand genau jene gelöste Atmosphäre, die einen großen Weinabend ausmacht.
Gerade diese Ruhe erlaubte es mir, mich in aller Aufmerksamkeit den beiden Süßweinen zu widmen, die wir aus der halben Flasche degustierten.
Château Rieussec 2003
Optisch präsentiert sich ein dunkler Bernsteinton mit strahlender Klarheit, dezenter Randaufhellung und hoher Viskosität. In der Nase entfalten sich intensive Noten von reifem Honig, die an einen geöffneten Bienenstock erinnern. Begleitet werden diese von Mandeln, nussigen Nuancen und Anklängen von Backstube. Im Mund fließt der Wein cremig und kraftvoll über den Gaumen. Seine ausgeprägte Struktur verbindet sich im Nachhall mit markanten Nussaromen und Honignoten, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Zwar weiß die Kraft noch nicht wohin, doch die Kombination aus Dichte, Länge und Entwicklungspotenzial verleiht dem Wein seinen eigenständigen Charakter. (95 Punkte)
Château Doisy-Daëne 2005
Im Glas zeigt sich eine kräftige Farbe zwischen Goldbraun und Bernstein mit einem hellen Rand und goldenen Reflexen. In der Nase zeigt sich der Süßwein mit ausgeprägten Aromen von Honig, Karamell, gereiften Walnüssen und einem überraschenden Anklang an Himbeer-Sahne-Torte. Er fließt cremig über den Gaumen, getragen von einer eleganten Säurestruktur, die der anhaftenden Textur Frische und Balance verleiht. Trotz seines kräftigen Körpers wirkt der Barsac erstaunlich leichtfüßig und klingt lange aus. Er ist fast noch jugendlich und beginnt nun den Prozess einer spannenden Trinkreife mit einem harmonischen Trinkfluss. (96 Punkte)
Zwei Gläser, sieben Weine – und ein überraschender Sieger
Für die eigentliche Verkostung habe ich mich bewusst gegen klassische Flights entschieden. Stattdessen erhielt jeder Teilnehmer zwei Gläser: Während der neue Wein eingeschenkt wurde, blieb der vorherige im zweiten Glas stehen. So konnten die Weine direkt miteinander verglichen werden.
Dieses Konzept wurde anfangs durchaus kritisch hinterfragt, denn es heißt oft, man könne sich bei einer Verkostung nicht „nach oben trinken”. Doch schon nach wenigen Weinen zeigte sich das Gegenteil. Immer wieder wurde deutlich, wie sehr große Weine von Belüftung profitieren: Oftmals wirkte der zuvor eingeschenkte Wein beim erneuten Probieren sogar noch beeindruckender als wenige Minuten zuvor. So blieb jeder Wein gewissermaßen so lange Sieger, bis der nächste ins Glas kam – ein rotierender Vergleich, der selbst erfahrenen Trinkern noch einen echten Erkenntnisgewinn brachte.
Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgten an diesem Abend gleich zwei Überraschungen. Die erste betraf die Flasche Vieux Château Certan. Angekündigt war der Jahrgang 2015, doch viele wunderten sich bereits beim Einschenken, weshalb der Wein stilistisch so gar nicht zu einem 2015er passen wollte. Er zeigte eine Ruhe und gereifte Klarheit, die man in diesem jungen Jahrgang nicht erwartet hätte. Erst als die Flasche aufgedeckt wurde, gab es die Auflösung: Versehentlich war der legendäre Jahrgang 2010 mitgebracht worden. Rückblickend erwies sich dieser Zufall als echter Glücksgriff.
Die zweite Überraschung hatten wir bewusst vorbereitet: einen „Piraten”, von dem niemand am Tisch wusste. Zunächst machte die schlichte Arithmetik des Abends die Gäste stutzig – warum verkosteten wir zu sechst eigentlich sieben Rotweine? Recht schnell fiel der Verdacht auf jenes Glas, das anders roch und anders schmeckte. Ebenso schnell war klar, dass es sich nicht um einen Bordeaux handelte. Welcher Wein es tatsächlich war, ahnte jedoch niemand. Es war der Giovanni Chiappini Guado de’ Gemoli 2009, ein Toskaner, der heute kaum noch zu bekommen ist – der Name „Seltene Weine” war bei dieser Flasche also Programm.
Der Höhepunkt des Abends folgte schließlich mit dem Promontory 2012, den keiner der Teilnehmer zuvor je im Glas gehabt hatte. Umso spürbarer veränderte sich die Stimmung, als der Wein eingeschenkt wurde. Bereits beim ersten Schwenken zeigte sich, weshalb Promontory heute zu den faszinierendsten Cabernet-Sauvignon-Weinen der Gegenwart zählt. Kraft, Präzision und Eleganz verbanden sich auf beeindruckende Weise. Ich hatte dem Wein bewusst fast sechs Stunden Luft gegeben, da ich aus Erfahrung wusste, dass er diese benötigt – und genau diese Geduld zahlte sich aus. Der Promontory gewann kontinuierlich an Ausdruck und entwickelte sich im Glas immer weiter, bis er die erste „Best Bottle“-Runde verdient für sich entschied.
Noch wichtiger als die einzelnen Bewertungen war jedoch die Atmosphäre des Abends. Es ging nie um Marktpreise oder Exklusivität, sondern um die Freude am gemeinsamen Genuss und den Austausch unter Weinfreunden. Die vielen Nachrichten, die mich noch in derselben Nacht erreichten, bestätigten genau diesen Eindruck. Vor allem schwang in allen Rückmeldungen dasselbe mit: dass große Weine Freude machen dürfen. Und einmal mehr habe ich verstanden, was Klaus, „KDD“, mir all die Jahre immer wieder sagt:
„Die besten Weine sind die, die man teilt.“
– Klaus-Dieter
Genau diese Erkenntnis nehme ich aus der ersten Seltene Weine „Best Bottle“-Verkostung mit. Große Weine entfalten ihre wahre Größe nicht allein durch hohe Bewertungen oder seltene Etiketten. Sie entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen, Flaschen öffnen und gemeinsame Erinnerungen schaffen. Genau deshalb wird diese Weinrunde künftig regelmäßig stattfinden.
Die Weine und meine Verkostungsnotizen im Detail
Rückblickend war die größte Überraschung des Abends nicht nur der Sieg des Promontory 2012, sondern vor allem die Erkenntnis, wie hervorragend sich viele der Weine aktuell präsentieren.
Insbesondere der Bordeaux-Jahrgang 2005 befindet sich heute in einem beeindruckenden Trinkfenster. Sowohl Château Smith Haut Lafitte als auch Château Ducru-Beaucaillou vereinten Kraft, Reife und Eleganz auf höchstem Niveau. Ebenso faszinierend zeigte sich der versehentlich mitgebrachte Vieux Château Certan 2010, der mit seiner Harmonie viele Teilnehmer begeisterte. Nachfolgend findest Du meine Notizen des Abends:
1. Château Margaux Pavillon Rouge 1998
Ein dunkles Rubinrot leuchtet im Glas, ergänzt durch granatroten Reflexen, strahlender Klarheit und einen sehr deutlich aufgehellten Rand. Die klar erkennbare Margaux-Aromatik wird von dunklen Früchten wie schwarzer Johannisbeere und Cassis getragen, ergänzt um Aromen von Leder, Schokolade und Tabak. Die Struktur wird von präsenten Tanninen und einer markanten Säure geprägt. Mineralische Noten verleihen zusätzliche Spannung, während dem Mittelgaumen etwas Fülle fehlt. Das lange Finale bewahrt dennoch den klassischen Herkunftsausdruck. Zwar beginnt der Jahrgang an Kraft einzubüßen, er bewahrt jedoch die charakteristische Handschrift des Hauses und vermittelt die feine, kühle Eleganz der Appellation. (92 Punkte / Dekantieren: 45 Min.)
2. Château Smith Haut Lafitte 2005
Im Glas zeigt der Smith Haut Lafitte ein dunkles Kirschrot mit nahezu schwarzer Mitte, klarer Randaufhellung und strahlender Klarheit. Die ausgeprägte Aromatik aus Waldfrüchten, feiner Würze, Pfeffer und dezenten Ledernoten verleiht dem Bouquet eine beeindruckende Tiefe. Der erste Schluck überzeugt strukturell mit einem geschmeidigen Trinkfluss, bevor lebhafte Säure und rassige, dennoch ausgewogene Tannine den Wein präzise gliedern. Der runde Körper trägt die würzigen Nuancen bis in ein sehr langes Finale, das lange nachhallt. Eine optimale Flasche, die sich in einem erstklassigen Trinkfenster befindet. Die gereifte Stilistik verbindet Eleganz mit Ausdruck und zeigt, wie harmonisch sich Struktur und Reife entwickeln können. (95 Punkte / Dekantieren: 2:30 Std.)
3. Château Ducru-Beaucaillou 2005
Ein tiefdunkles Rubinrot mit nahezu schwarzer Mitte, ein dezent aufgehellter Rand und feine Reflexe begeistern das Auge. Das Bouquet öffnet sich mit roten Beeren, begleitet von Leder-, Pfeffer- und würzigen Aromen. Dahinter wirkt die Frucht wie ein dichter Beerenkompott. Strukturell entfaltet der Ducru-Beaucaillou enormen Druck im Mittelmund, ohne seine Eleganz einzubüßen. Geschmeidige Säure trägt das kräftige Gerüst, während die fein polierten Tannine dem Wein Halt verleihen. Überzeugend spielt der lange Nachhall die Balance zwischen Kraft und Finesse aus. Seine jugendliche Spannung lässt auf viele weitere Jahre harmonischer Reife schließen. (96 Punkte / Dekantieren: 2:45 Std.)
4. Giovanni Chiappini Guado de’ Gemoli 2009
Der „Pirat des Abends” präsentiert sich in einem dunklen Rubinrot mit opaker Mitte, klarem Rand und dezenten Reflexen. Zunächst war die Nase unruhig, doch mit Luft gewann sie an Präzision und Tiefe. Würzige Anklänge verbinden sich mit schwarzem Pfeffer, schwarzer Johannisbeere und dunklen Beeren zu einer markanten Aromatik. Im Mund entfaltet der Toskaner einen runden Körper mit geschmeidiger Säure und einem mittleren Tanningerüst. Trotz seiner etwas schlankeren Statur besitzt der Wein eine beachtliche Länge, wenngleich das Finale gegen Ende leicht nachlässt. Gerade diese Entwicklung verleiht ihm einen eigenständigen Charakter. Die stilistische Nähe zu seinem berühmten Nachbarn (Sassicaia) macht ihn besonders spannend, ohne dessen Kopie zu sein. (95 Punkte / Dekantieren: 1:45 Std.)
5. Vieux Château Certan 2010
Der erste Eindruck wird von einem tiefdunklen Granatrot mit schwarzer Mitte, klarer Randaufhellung und viskosen Schlieren geprägt. Die Nase des VCC öffnet sich mit betörender Klarheit und verbindet Kirsche, Schwarzkirsche und schwarze Johannisbeere mit floralen, violetten Aromen wie Flieder zu einer eindrucksvollen Aromatik, die an den Blauregen des Weinguts erinnert. Der erste Schluck beginnt strukturell bemerkenswert weich, ehe eine geschmeidige Säure das fein polierte Tanningerüst trägt. Daraus entsteht eine elegante Spannung, die sich bis in ein langes, kraftvolles und dennoch ausgewogenes Finale fortsetzt. Mit seiner ruhigen Tiefe und der harmonischen Balance zeigt diese Flasche eindrucksvoll, weshalb gereifte Pomerol-Weine so geschätzt werden – Genuss pur! (99 Punkte / Dekantieren: 3:15 Std.)
6. Promontory by Will Harlan 2012
Es war den ganzen Abend über faszinierend zu beobachten, was passiert, wenn Kraft auf bemerkenswerte Präzision trifft. Der Promontory steht tiefdunkel bis nahezu undurchsichtig im Glas, mit schwarzer Mitte, dezenter Randaufhellung, funkelnden Reflexen und viskosen Schlieren. In der Nase entfalten sich glasklar schwarze und rote Beerenfrüchte, schwarze Kirschen sowie Noten von Tabak, frischem Leder, dunkler Schokolade und Gewürzen. Am Gaumen spannt sich strukturell ein Bogen zwischen beeindruckender Kraft und feiner Eleganz: Zunächst wirkt der Napa Cab filigran auf der Zungenspitze, ehe ein poliertes Tanninspiel den kraftvollen Mittelteil trägt. Frische Säure und perfekte Balance münden in ein langes, würziges Finale. Aufgrund unserer Erfahrung mit dem Jahrgang wussten wir, dass der Promontory sehr viel Luft braucht – nur so kommt seine volle Größe zur Geltung. (100 Punkte / Dekantieren: 4:30 – 6:00 Std.)
7. Tertre Roteboeuf 1989
Ein tiefes Granatrot mit nahezu schwarzer Mitte, einer klaren Randaufhellung und makelloser Klarheit unterstreicht die bemerkenswerte Entwicklung im Glas. Das Bukett offenbart eine ausgeprägte tertiäre Aromatik mit dunklen Beerenfrüchten, Leder und würziger Tiefe, begleitet von floralen Nuancen und feinem Espresso im Hintergrund. Im Mund trägt eine saftige Säure das kräftige Gerüst, während reife, elegante Tannine noch immer für spürbare Struktur sorgen. Die Textur wirkt geschliffen, das Finale klingt lang und würzig aus, ohne an Frische einzubüßen. Eine erstklassige Flasche, die zeigt, welches Potenzial der Bordeaux-Jahrgang 1989 und die Weine von François Mitjavile haben. (97 Punkte / Dekantieren: 30 Min.)
© Titelbild/Bilder: Kim-Christopher Granz, SelteneWeine.de


















Grandioser Artikel, der diesen phänomenalen Weinabend auf den Punkt gebracht hat! Vielen Dank Kim!
P.S.
….. der 2. Oldenburger Seltene Weinabend wird schon sehnsüchtig erwartet und ich bin, auf jeden Fall, wieder gerne mit an Bord !!!
Toller Gastgeber, tolle Weinfreunde, tolle Weine und tolle Gespräche !
Fazit: ein rundum ganz toller Abend der tief in Erinnerung bleiben wird !
Was ist mit der Magnum Conseillante?
Hallo Christian,
vielen Dank für Deine Rückfrage bezüglich des Château La Conseillante 2003 aus der Magnumflasche. Nachfolgend findest Du meine Verkostungsnotiz:
Die Farbe des Château La Conseillante präsentiert ein dunkles Kirschrot mit tiefem Kern, strahlender Klarheit, hellem Rand und feinem Glanz. In der Nase zeigt sich zunächst ein zurückhaltendes Bouquet, das etwas Geduld verlangt, bevor schwarze Beeren, Cassis und florale Anklänge neben einer dezenten Süße im Hintergrund hervortreten. Der Körper fällt eher leicht aus, während die mäßigen Tannine und die flache Säure dem Wein eine sanfte Struktur verleihen. Das pfeffrige Finale sorgt für eine gute Länge, wenngleich die neueren Jahrgänge deutlich mehr Potenzial bieten.
Da wir den „Nachzügler“ nicht dekantiert haben, gewinnt der Château La Conseillante 2003 mit der Zeit deutlich an Ausdruck. Er zeigt die charakteristischen Anklänge des Hauses, auch wenn der anspruchsvolle Jahrgang erkennbar bleibt. Vielleicht lag es an der Flasche, doch für meinen Geschmack ist kein großes Entwicklungspotenzial mehr zu erwarten. (91-92 Punkte)
Beste Grüße
Kim